FHNW.3

UHU-i (Phase 2)

Long Title: Universities Hosting United implementation (Phase 2)
Leading
Organization:
Fachhochschule Nordwestschweiz
Participating
Organizations:
Berner Fachhochschule
Zürcher Fachhochschule
SWITCH - Teleinformatikdienste für Lehre und Forschung
Domain: ELS
Status: finished
Start Date: 24.03.2011
End Date: 31.12.2011
Project Leader: N. Lang
Deputy Project Leader: U. Gröhbiel

Das gemeinsame Hosting eines Learning Management Systems für Hochschulen kann zur Kostenreduktion, Qualitätssteigerung und Entlastung des Personals beitragen. UHU-i hat basierend auf der vorangegangenen Machbarkeitsstudie den nötigen Rahmen für den gemeinsamen Moodle-Betrieb geschaffen.

(siehe auch Phase 1: UHU)

Resultate

Ziel des Projektes war die Auslagerung der Moodle Plattformen der drei beteiligten Hochschulen an einen gemeinsamen Betreiber. Ebenfalls sollten Voraussetzungen geschaffen werden, damit sich nach Abschluss des Projektes weitere Hochschulen der Auslagerungsinitiative anschliessen können.
Das erarbeitete detaillierte Pflichtenheft wurde an drei potenzielle Anbieter versandt. Von den zwei eingegangenen Offerten erfüllten beide Anbieter die im Pflichtenheft gestellten Anforderungen. Nach eingehender Prüfung der Offerten, entschied sich das Projektteam für das Angebot eines professionellen Moodle-Hosters.
Die ICT Services der FHNW handelt nun mit dem Hostinganbieter den Rahmenvertrag aus. Sobald dieser ausgearbeitet ist, werden die nötigen internen Schritte veranlasst, um die Migration vorzubereiten. Geplant ist die Migration im Sommer 2012.
Das Angebot wird allen Schweizer Fachhochschulen im Frühjahr 2012 zusammen mit einer Roadmap für das Outsourcing per Semesterbeginn 2012/2013 kommuniziert.
Pflichtenheft und weiter Informationen können dem Abschlussbericht entnommen werden.

Der erwartete Nutzen des gemeinsamen Outsourcings:

  • Senkung der Gesamtkosten bei grösseren Fachhochschulen: Die Gesamtkosten in den Bereichen Betrieb, Wartung und Support können durch Skaleneffekte reduziert werden. Der Kostenvergleich für kleinere Teilschulen mit geringeren Anforderungen kann aufgrund der Fixkosten und der hohen Qualitätsanforderungen negativ ausfallen.
  • Qualitätsverbesserungen: Die Qualität kann durch die Gewährleistung eines hohen Supports, Professionalisierung in den Bereichen des Betriebs und der Wartung sowie Zugang zu hohem Knowhow gesteigert werden.
  • Nachhaltige Entlastung: Schwankungen der personellen Auslastung in den Bereichen Support und Wartung können durch einen professionellen Anbieter ausgeglichen werden.

Ausgangslage

Die UHU-Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass die grundlegenden Voraussetzungen gegeben sind um ein gemeinsames Outsourcing des Betriebs einer Moodle Plattform zu realisieren. So bekundeten sechs Institutionen ihr Interesse ein Learning Management System (LMS) als Hosting Dienst zu beziehen, und die erhobenen Bedürfnisse zeigten eine breite gemeinsame Basis unter den befragten Hochschulen.

Ziele

Die Moodle Plattformen der drei beteiligten Hochschulen sollen an einen gemeinsamen Betreiber ausgelagert werden (gemeinsames Outsourcing). Es werden ausserdem die Voraussetzungen geschaffen, damit sich nach Abschluss des Projektes weitere Hochschulen der Auslagerungsinitiative anschliessen können.
Durch die Auslagerung der Moodle Plattformen an einen spezialisierten Anbieter wird eine Reduktion der Betriebs-, Wartungs- und Supportkosten für jede beteiligte Institution aufgrund von Skaleneffekten angestrebt. Spezifisch werden

  • ein Rahmenvertrag mit einem Hostinganbieter, der neben den Prjektpartnern auch fuür spaäter hinzukommende Hochschulen gilt, ausgearbeitet;
  • Hilfen für die Gestaltung hochschulspezifischer Verträge erstellt, welche die Anforderungen regeln, die über den Rahmenvertrag hinausgehen;
  • ein Rahmen für die Integration von Prozessen und Schnittstellen zwischen Hochschulinfrastruktur und Lernplattform vorbereitet;
  • ein Rahmen für die Migration vorbereitet, der den Übergang vom bestehenden LMS in die ausgelagerte Moodle Instanz beschreibt.

Nutzen

Die Bündelung der Betriebs-, Wartungs- und Supportaufgaben auf 3rd Level Basis führen zu einer allgemeinen Qualitätssteigerung und Entlastung der involvierten Hochschulen. Ein gemeinsamer Anbieter kann das für Betrieb, Wartung und Support erforderliche Personal besser auslasten. Durch die höhere Auslastung lassen sich betriebskritische Funktionen besser auf mehrere Stellen verteilen, womit die Hochschulen ihre Abhängigkeit von einzelnen, hochqualifizierten und spezialisierten Einrichtungen reduzieren. Schliesslich verbessern sich die Möglichkeiten zur Erreichung allgemein hoher Verfügbarkeit und des Aufbaus von spezifischem Experten KnowHow.

Das Projekt UHU-i schafft die Grundlagen für eine LMS-Infrastruktur, die zu Beginn von drei grossen Fachhochschulen mit insgesamt über 17'000 Studierenden genutzt werden kann. Die Vertragsbedingungen des Rahmenvertrages werden so ausgelegt, dass auch nachträglich Hochschulen in den Verbund aufgenommen werden können. Eine später hinzukommende Hochschule profitiert somit von einem fertigen Rahmenvertrag, der alle Grundlagen zu vorteilhaften Konditionen abdeckt. Sie muss lediglich die für sie geltenden Spezifika mit dem Anbieter aushandeln.

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