UNIBAS.1

ITSI (Phase 1)

Long Title: IT-Service Integration in Studium und Lehre (Phase 1)
Leading
Organization:
Universität Basel
Domain: ELS
Status: finished
Start Date: 01.01.2010
End Date: 30.06.2011
Project Leader: G. Bachmann
Website: http://ltn.unibas.ch/ltn/ITSI.html

Das Projekt IT-Service Integration in Studium und Lehre (ITSI) hat eine universitätsweite Integration von Werkzeugen und Services in Studium und Lehre verfolgt. Unübersichtliche Strukturen sollten bereinigt und die Vielfalt der verwendeten Tools neu geordnet und für Lehrende und Lernende besser zugänglich gemacht werden. Neue Schnittstellen sollten Dozierende im administrativen Bereich unterstützen und eine optimale didaktische Nutzung von Plattformen und Tools erleichtern. Diese Machbarkeitsstudie beinhaltet u. a. Empfehlungen für geeignete Massnahmen und deren Priorisierung.

Siehe auch ITSI Phase 2 - Moderne Lernumgebung für den Campus von morgen und ITSI Phase 2.1 (extension)

Resultate

Die durchgeführte Bedarfserhebung hatte eine unerwartet grosse Breitenwirkung. Nicht nur technische Anpassungen und Begleitmassnahmen dazu erwiesen sich als notwendig, sondern auch gesamtuniversitäre Massnahmen in den Bereichen Information, Kommunikation und Koordination, für deren Umsetzung zunächst strategische Grundlagen geschaffen werden müssen.

Die Ergebnisse brachten auf drei Ebenen Nutzen:

  1. Katalog erforderlicher Massnahmen, die verschiedene Bereiche der Universität betreffen:
    • Sofortige Massnahmen: bereits begonnen oder umgesetzt (ohne zusätzliche Finanzierung oder strategische Entscheide), z.B. Erweiterung des W-LAN
    • Operative Massnahmen im Kompetenzbereich der ITSI-Projektpartner: Umsetzung im Folgejahr (falls Ressourcen vorhanden) oder neue Projekteingaben September 2011.
    • Operative Massnahmen ausserhalb der IT-Services: Erarbeitung von Konzepten mit zuständigen ExpertInnen, welche durch das Rektorat bewilligt werden müssen.
    • Strategische Massnahmen: gesamtuniversitäre strategische Grundlage nötig (in den Strategieprozess 2014 eingebracht).
  2. Bekanntheit von IT-Services: Viele der Angebote und Tools wurden durch ITSI erst bekannt. Breite Auseinandersetzung vieler Universitätsangehöriger mit den bestehenden IT-Services. Lancierung neuer Projekte.
  3. Zusammenarbeit der IT-Dienstleister: Erweiterung des LearnTechNet, Kompetenznetzwerk für neue Medien in Studium und Lehre der Universität Basel, um drei Partner; Weiterentwicklung der Strukturen des Netzwerkes sowie Anpassung dessen Aufgaben.

Die Berichte sind auf der ITSI-Projektwebsite veröffentlicht:

Komponente Beschreibung
Vorstudie ITSI: State of the Art Bericht vom März 2010 zu Ausgangslage und Bedarf, Analysekriterin, Literaturstudie, Analyse anderer Hochschulen und Implikationen für die Universität Basel
Funktionen und Nutzungsformen von IT-Werkzeugen Fragebogen zur Erhebung von Funktionen und Nutzungsformen von IT-Werkzeugen (Ist-Zustand und Bedarf), Januar 2010
Durchführung und Aufbereitung der Interviews Beschreibung von Zielen, Vorgehen und Teilnehmenden
Interviewleitfaden Leitfaden zur Befragung zu den Themenblöcken Funktionen und Aufgaben, Lehrorganisation und Arbeitsprozesse, Nutzungsformen und Werkzeuge, Optionen und Visionen
Themenmatrix Vorlage für die Indexierung der Interviews
Abschlussbericht Projekt IT-Service Integration in Studium und Lehre (ITSI) Abschlussbericht
Ergebnisse Ergebnisse im Überblick

Ziele

Eine Gesamtstrategie für alle Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) wurde bisher an der Universität Basel nicht etabliert. Es dürfte jedoch Konsens darüber herrschen, dass die vorhandenen Ressourcen optimal und zukunftsorientiert genutzt werden müssen, um die Qualität und die Zuverlässigkeit der IuK-Dienste zu erhöhen und die Kundenfreundlichkeit für alle Universitätsangehörigen zu verbessern.
Die Zielsetzung dieses Projekts war unter dieser Prämisse eine systematische Integration der vorhandenen didaktischen und administrativen Werkzeuge, Plattformen und Dienste. Die grösste Herausforderung bestand darin, ein

integratives Organisationskonzept zu finden, das sowohl den Ansprüchen und Perspektiven von Studierenden, Lehrenden und administrativ tätigen Personen gerecht wird als auch Unterschiede der verschiedenen Fakultäten, Lehr- und Organisationseinheiten respektiert. Bei der Erstellung dieses Organisationskonzeptes waren der Einbezug aller Interessengruppen und die Ausrichtung aller Massnahmen am gemeinsam erarbeiteten Konzept unabdingbar.
Ein weiteres Ziel des Projektes war die Sichtbarmachung und Einführung bereits bestehender Möglichkeiten, Dienste und Technologien.

Nutzen

Die Schweizer Hochschulen konnten vom Projekt ITSI profitieren, indem die E-Community einerseits durch Vorträge, Workshops und Arbeitsgruppen laufend über das Projekt informiert und in die begleitende Beurteilung und Weiterentwicklung des Projektes mit einbezogen wurde. Andererseits wurden die resultierenden Produkte, wie z. B. Befragungs- und Entwicklungsinstrumente für eine systemische Sicht, die Ergebnisse der Literaturstudie und der Analyse anderer Hochschulen, flankierende Massnahmen und Handlungsempfehlungen, sowie die Ergebnisse der qualitativen Ist-Analyse und Bedarfserhebung frei zugänglich im Internet bereitgestellt.

Vorgehen

Die erste Phase umfasst - flankiert durch eine Literaturstudie und eine Good-Practice-Analyse anderer Hochschulen - eine systematische Ist-Analyse und Bedarfserhebung an der Universität Basel. Die folgenden beiden zentralen Fragen werden dabei adressiert:

  1. Wie sieht die Arbeitsrealität in Studium und Lehre aus?
    • Welche Werkzeuge werden verwendet? (Bekanntheit der Tools)
    • Wie wird mit ihnen umgegangen? (E-Kompetenz)
    • Wo gibt es Probleme? (Usability)
    • Welche spezifischen Tools werden von den Fakultäten eigenständig betrieben? (Fachspezifische Bedürfnisse, Doppelspurigkeiten)
    • Ist der durch Bologna intendierte Wechsel von einer lehrer- zu einer lernerzentrierten Lehr-/Lernkultur schon "spürbar"? ("Readyness")
  2. Wie verlaufen die verschiedenen Prozesse in Lehre und Studium?
    • Wo interagieren sie, wo gibt es Schnittstellen?
    • Wo verlaufen sie parallel ohne Berührungspunkte?
    • Wo können sie sich gegenseitig fördern oder "inhibieren"?

Aus den gewonnenen Ergebnissen sollen Lösungsvorschläge für eine an der gesamtuniversitären Strategie ausgerichtete integrative E-Infrastruktur und flankierende Massnahmen abgeleitet werden. Dabei werden Antworten auf folgende Fragen erwartet:

  • Welche Werkzeuge sind überflüssig?
  • Welche Werkzeuge fehlen?
  • Wo braucht es technische Schnittstellen?
  • Wo braucht es "nur" eine integrierte Sicht (Sichtbarkeit)?
  • Wo braucht es bessere Usability und/oder Schulung?
  • Wo braucht es Koordination zwischen Prozessen bzw. Prozessmodellierung?


Ursprüngliche Projektbeschreibung:

Ziele

Eine Gesamtstrategie für alle Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) wurde bisher an der Universität Basel nicht etabliert. Es dürfte jedoch Konsens darüber herrschen, dass die vorhandenen Ressourcen optimal und zukunftsorientiert genutzt werden müssen, um die Qualität und die Zuverlässigkeit der IuK-Dienste zu erhöhen und die Kundenfreundlichkeit für alle Universitätsangehörigen zu verbessern.
Die Zielsetzung dieses Projekts ist unter dieser Prämisse eine systematische Integration der vorhandenen didaktischen und administrativen Werkzeuge, Plattformen und Dienste. Die grösste Herausforderung besteht darin, ein integratives Organisationskonzept zu finden, das sowohl den Ansprüchen und Perspektiven von Studierenden, Lehrenden und administrativ tätigen Personen gerecht wird als auch Unterschiede der verschiedenen Fakultäten, Lehr- und Organisationseinheiten respektiert. Bei der Erstellung dieses Organisationskonzeptes sind der Einbezug aller Interessengruppen und die Ausrichtung aller Massnahmen am gemeinsam erarbeiteten Konzept unabdingbar.
Ein weiteres Ziel des Projektes ist die Sichtbarmachung und Einführung bereits bestehender Möglichkeiten, Dienste und Technologien.

Nutzen

Neben dem offensichtlichen Nutzen für Angehörige der Universität Basel ergibt sich auch ein Nutzen für die anderen Schweizer Hochschulen, wenn diese ähnliche neue Organisationskonzepte einführen möchten. Die E-Community wird durch Vorträge, Workshops und Arbeitsgruppen laufend über das Projekt informiert und in die begleitende Beurteilung und Weiterentwicklung des Projektes mit einbezogen.
Resultierenden Produkte, wie z. B. Befragungs- und Entwicklungsinstrumente für eine systemische Sicht, die Ergebnisse der Literaturstudie und der Analyse anderer Hochschulen, flankierende Massnahmen und Handlungsempfehlungen, werden frei zugänglich im Internet bereitgestellt.

Vorgehen

Die erste Phase umfasst - flankiert durch eine Literaturstudie und eine Good-Practice-Analyse anderer Hochschulen - eine systematische Ist-Analyse und Bedarfserhebung an der Universität Basel. Die folgenden beiden zentralen Fragen werden dabei adressiert:

1. Wie sieht die Arbeitsrealität in Studium und Lehre aus?

  • Welche Werkzeuge werden verwendet? (Bekanntheit der Tools)
  • Wie wird mit ihnen umgegangen? (E-Kompetenz)
  • Wo gibt es Probleme? (Usability)
  • Welche spezifischen Tools werden von den Fakultäten eigenständig betrieben? (Fachspezifische Bedürfnisse, Doppelspurigkeiten)
  • Ist der durch Bologna intendierte Wechsel von einer lehrer- zu einer lernerzentrierten Lehr-/Lernkultur schon "spürbar"? ("Readyness")

2. Wie verlaufen die verschiedenen Prozesse in Lehre und Studium?

  • Wo interagieren sie, wo gibt es Schnittstellen?
  • Wo verlaufen sie parallel ohne Berührungspunkte?
  • Wo können sie sich gegenseitig fördern oder "inhibieren"?

Aus den gewonnenen Ergebnissen sollen Lösungsvorschläge für eine an der gesamtuniversitären Strategie ausgerichtete integrative E-Infrastruktur und flankierende Massnahmen abgeleitet werden. Dabei werden Antworten auf folgende Fragen erwartet:

  • Welche Werkzeuge sind überflüssig?
  • Welche Werkzeuge fehlen?
  • Wo braucht es technische Schnittstellen?
  • Wo braucht es "nur" eine integrierte Sicht (Sichtbarkeit)?
  • Wo braucht es bessere Usability und/oder Schulung?
  • Wo braucht es Koordination zwischen Prozessen bzw. Prozessmodellierung?

In einer zweiten Phase soll im Anschluss daran die technische Umsetzung und die Durchführung der konzipierten Massnahmen erfolgen.

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