UNIBAS.6

ITSI (Phase 2.1)

Long Title: ITSI Phase 2.1 - Moderne Lernumgebung für den Campus von morgen (extension)
Leading
Organization:
Universität Basel
Domain: ELS
Status: finished
Start Date: 01.01.2013
End Date: 30.04.2013
Project Leader: G. Bachmann
Website: http://itsi.ltn.unibas.ch/

Wie verändern sich virtuelle und physische Lehr- und Lernumgebungen vor dem Hintergrund mobiler Technologien und moderner Informations- und Kommunikationsmedien? Können und sollen sie zusammenwachsen und wie müssten sich beide Komponenten verändern, damit dies gelingen kann? In der Verlängerungsphase der ITSI Phase 2 wurde die Workshop-Reihe abgeschlossen, eine öffentliche Veranstaltung organisiert und eine Buchpublikation zum Projekt vorbereitet.

Siehe auch ITSI Phase 1 – IT-Service Integration in Studium und Lehre und ITSI Phase 2

Resultate

Komponente Beschreibung
ITSI Buchpublikation "Lernumgebungen an der Hochschule - Auf dem Weg zum Campus von morgen" (auch als PDF verfügbar). In der Buchpublikation werden die Workshopbeiträge der Referentinnen und Referenten wie auch die Projektergebnisse präsentiert.
ITSI Blog ITSI Dokumentation, Zwischenergebnisse und (Roh-)-Materialien
Workshop-Reihe und Begleitstudien Informationen und Downloads zu den Workshops "Prüfungsräume", "Lehrräume", "Lernräume", "Zwischenräume" und "Spielräume" sowie zu den Begleitstudien "Unterwegs zum Campus von morgen", "Meine virtuelle Lernumgebung", "Ist-Analyse zu Lern- und Zwischenräumen an der Universität Basel" und "Intervention im Zwischenraum"
Thesen mit Handlungsoptionen Die zentralen Ergebnisse wurden in sechs Thesen mit Handlungsoptionen zusammengefasst, die an einer öffentlichen Abschlussveranstaltung präsentiert und mit Universitätsangehörigen diskutiert wurden.
HIS-Gutachten Gutachterliche Stellungnahme zur Frage "E-Assessment an der Universität Basel?" der Hochschul-Informations-System (HIS) GmbH

Das Projekt konnte in der Workshop-Reihe aufzeigen, wie wichtig es ist, virtuelle und physische Lernumgebungen als zwei Seiten einer Medaille zu betrachten und die Planungsprozesse entsprechend integrativ zu gestalten.
Die Durchführung des Projektes selbst, die Zusammenarbeit im Projektteam sowie das Zusammenbringen interner Stakeholder und externer ExpertInnen im Rahmen der Workshopreihe ist im Sinne der Organisationsentwicklung ein zentrales Ergebnis. So wurde das Thema innerhalb der Universität Basel durch das Projekt lanciert; neue Schnittstellen und Formen der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen internen Dienstleitern wurden aufgebaut.
Durch die laufende Dokumentation des Projektes über den ITSI-Blog wurde daneben auch die Schweizerische Hochschullandschaft für das Thema sensibilisiert. Dank einer umfassenden Buchpublikation werden die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Projekt zudem für andere Hochschulen im deutschsprachigen Raum zugänglich gemacht.

An der Universität Basel werden Folgeprojekte in Form von Pilotvorhaben auf Basis der Projekterkenntnisse umgesetzt (z.B. Studierenden-Lernraum). Aus dem Projekt hervorgegangen ist daneben eine gesamtuniversitäre AG Lernräume, in der die verschiedenen für die Gestaltung von Lernräumen erforderlichen Expertisen vertreten sind. Diese soll künftige Um- und Neubauprojekte konzeptionell und unter Einbezug der NutzerInnen begleiten und Vorschläge zur Verbesserung bestehender Lehr- und Lernräume erarbeiten.

Ziele

Ziel der öffentlichen Abschlussveranstaltung war, die zahlreichen Ergebnisse aus dem Projekt in Form von Thesen zusammenzufassen und diese durch verschiedene Anspruchsgruppen an der Universität (u.a. Verwaltungsdirektor, Dozierende und Studierende) prüfen zu lassen. Durch die Präsentation der Projektergebnisse wurde der Diskurs über den Campus von morgen an und ausserhalb der Universität Basel angeregt und für das Thema sensibilisiert. Die Buchpublikation soll sicherstellen, dass Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Projekt einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden und so eine Basis für künftige Diskussionen rund um das Thema "Moderne Lernumgebungen auf dem Campus von morgen" bieten.

Vorgehen

Das Projektthema fand in der Universität und darüber hinaus erheblich stärkere Resonanz als zu Anfang erwartet und eingeplant. Deshalb wurde entschieden, mit einer grösseren, öffentlichen Abschlussveranstaltung die erarbeiteten Thesen und Vorschläge für konkrete Massnahmen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, dort zu diskutieren und die Chance zur Sensibilisierung für die Projektthemen zu nutzen. Durch die Veranstaltung, die am 12.04.13 mit gut 200 Teilnehmenden stattfand, wurde die Aufmerksamkeit für das Projekt und die bearbeiteten Themen (auch in den Medien, vgl. NZZ Campus 05/2013) und die nachhaltige Resonanz innerhalb der Universität deutlich verstärkt. Dies zeigt sich auch in der Zustimmung im Rektorat zur Weiterentwicklung der Projektergebnisse und Umsetzung von Pilotprojekten. Im Teilprojekt "E-Assessment an der Universität Basel?", das aus dem Workshop "Prüfungsräume" hervorgegangen ist, wurde das externe Gutachten der HIS GmbH fertiggestellt. Auf der Grundlage der Ergebnisse der durchgeführten Interview- und Dokumentenanalyse macht die gutachterliche Stellungnahme Aussagen zu einzelnen, für die Universität Basel geeigneten E-Assessment-Szenarien, dem jeweils damit verbundenen Ausbau der Infrastruktur und dem flankierenden Dienstleistungsangebot. Die Basler SIG E-Assessment nahm die Empfehlungen auf und wird im Herbst 2013 mit der Pilotierung beginnen. Mehrere Fakultäten, Departemente und Studiengänge haben bereits ihr Interesse an einer Teilnahme an dieser Pilotphase bekundet.

Die Publikation der Projektergebnisse und externen Beiträge wurde aufgrund der öffentlichen Abschlussveranstaltung verzögert. Die ITSI-Publikation wird im Winter 2013/14 als Druck- und Online-Version erscheinen.



Ursprüngliche Projektbeschreibung:

Ziele

Ziel ist die Synthese der in der Workshopreihe erarbeiteten Konzepte und der Transfer in die Praxis. Zusammen mit Vitra AG wird auf der Basis der Erkenntnisse des Workshops ein Pilot für einen Lernort der Zukunft gestaltet, damit die gemeinsam erarbeiteten Visionen erlebbar sind und damit auch untersuchbar und verbesserbar werden. Mit dem Piloten sollen Erfahrungen mit anders gestalteten Lernumgebungen gesammelt und Verbesserungspotenzial abgeleitet werden. Dies wird im Rahmen von Begleitstudien erfolgen. Der Pilot steht damit exemplarisch für die Weiterentwicklung des universitären Campus und soll wichtige Informationen für die Raumplanung bei Um- und Neubauten liefern.
Daneben sollen im Rahmen einer Abschlussveranstaltung die Ergebnisse der Workshopreihe vorgestellt werden, mit dem Ziel die einzelnen "Raumtypen" - Prüfungs-, Lehr-, Lern-, Zwischen- und Spielräume - zum "Campus" zusammenzuführen. Unter dem Motto "Change Management" werden folgende Fragen diskutiert: wie muüssen wir bei der Umsetzung eines "Campus von morgen" vorgehen und welche Begleitmassnahmen braucht es?
Die Abschlussveranstaltung wird eine öffentliche Veranstaltung sein, zu der alle Angehörigen von Schweizer Hochschulen eingeladen sind. Daraus ergibt sich gleichzeitig das zweite Ziel der Erweiterung: die Nutzbarmachung der Ergebnisse für die Schweizer Hochschulen.

Ergebnisse von ITSI sollen auch in das für 2013 geplante "Learning Infrastructure"-Projekt einfliessen.

Vorgehen

Der Pilot wird umgesetzt und eine Abschlussveranstaltung stattfinden. Bereits während Phase 2 werden entsprechende Konzepte für den PIloten erarbeitet und Vorarbeiten erledigt. Workshopreihe und Buchpublikation werden abgeschlossen.

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