UNIBE.1

Ubelix Grid (phase 1)

Long Title: Ubelix Grid (Phase 1)
Leading
Organization:
Universität Bern
Participating
Organizations:
SWITCH - Teleinformatikdienste für Lehre und Forschung
Domain: Grid
Status: finished
Start Date: 01.04.2008
End Date: 31.03.2010
Project Leader: A. Aeschlimann
Deputy Project Leader: S. Haug

Speziell für rechnerisch anspruchsvolle Aufgaben stellt die Universität Bern allen wissenschaftlichen Mitarbeitenden den Linuxcluster UBELIX als Infrastruktur zur Verfügung. Darauf können insgesamt 1024 Rechenjobs gleichzeitig laufen - zumindest bisher. Mit dem UBELIX-Grid-Projekt wird sich das noch steigern: dazu wird die Hardware ausgebaut und auf den neuesten Stand gebracht.

(siehe auch Phase 2)

Resultate

Die Hardware Infrastruktur am Campus, die gleichermassen für lokale wie für über das Projekt SMSCG dazustossende Benutzerinnen und Benutzer zur Verfügung steht, wurde wesentlich ausgebaut und erneuert (1000 Cores). Der bestehende Cluster konnte in die neueste Middleware basierend auf ARC eingebettet werden (entwickelt und geliefert von SMSCG I). Mit diesem Zusatzlayer ist der Grundstein gelegt für die Möglichkeit, rechenintensive Compute-Aufgaben von Forschenden schweizweit auf einer beliebigen Recheninfrastruktur ausführen zu lassen.


Ausgangslage

Die Informatikdienste der Universität Bern betreiben einen Linuxcluster namens UBELIX. Zu Projektbeginn umfasst dieser etwa 500 Cores und besitzt einen Advanced Resource Connector (ARC), der einem Teil der virtuellen Organisation ATLAS Zugang zu Rechenkapazitat gewährleistet. Der Zugang zur restlichen Rechenkapazität erfolgt über eine Login-Maschine und lokale Benutzerkonti.

Die tatsächliche Operationsfähigkeit der Anwendungen ist umgebungsabhängig. Deshalb soll vorerst nur auf wenige (z.B. vier) Anwendungen fokussiert werden. Eine erste Teilaufgabe könnte darin bestehen, für ca. 500 gleichzeitig losgeschickte Jobs mit je ca. 5GB Inputdaten eine schnelle Disk- und Netz-Infrastruktur bereitzustellen.

Ubelix Grid ist eine rasche und effiziente Weise, eine operationsfähige Recheninfrastruktur für die schweizerische Gridgemeinschaft (SwiNG) zu erstellen. Eine interinstitutionelle und interdisziplinäre Nutzung der Ressourcen ist Kern des Projektes.

Ziele/Nutzen:

  1. Die bestehende Hardware soll ausgebaut und aktualisiert werden. Angestrebt wird ein Bestand von ca. 1000 Cores, wobei die Rechner der ältesten Generation nach und nach entfernt werden sollen.
  2. Der Cluster soll spezifischen Benutzern ausserhalb des Campus zugänglich gemacht werden. Diese Möglichkeit soll auf Gegenseitigkeit beruhen. Dabei werden mindestens die SwiNG Partner berücksichtigt. Der Zugriff erfolgt via ein Grid Frontend, welches den short-lived credential service -Mechanismus von SwiNG unterstützt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Benutzer ihren bestehenden Campus Account auch hier verwenden können.

Ausblick

Zukünftig soll das Augenmerk vermehrt auch auf die einfache Bedienbarkeit des User Interfaces (UI) gelegt werden, sodass das System nicht nur von IT Fachpersonal, sondern auch von gelegentlichen Benutzerinnen und Benutzern ohne grossen Einarbeitungsaufwand bedient werden kann, ohne dass die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen umgangen werden können.
Dieses Ziel und das Zugänglichmachen des Clusters für virtuelle Organisation werden im Folgeprojekt Ubelix Grid II verfolgt.

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