UNIBE.8

MEASURED 2 (Phase 3)

Long Title: Media-rich Electronic Assessment with Secure Delivery (Phase 3)
Leading
Organization:
Universität Bern
Participating
Organizations:
ETH Zürich
Other
Partners:
Université de Lausanne
Zürcher Fachhochschule
Fachhochschule Nordwestschweiz
Bundesamt für Gesundheit (unfunded partner)
Domain: ELS
Status: finished
Start Date: 01.01.2012
End Date: 31.12.2012
Project Leader: S. Guttormsen
Deputy Project Leader: J. Hromkovic
Website: http://www.iml.unibe.ch/measured/

In dieser dritten Phase wurde das MEASURED-Prüfungssystem konsolidiert, ausgebaut, flexibilisiert und in der schweizerischen Prüfungslandschaft besser verankert.

(siehe auch SIOUX (Phase 1), MEASURED (Phase 2) und MEASURED 3 extension)

Resultate

Siehe MEASURED 3 extension.


Ziele

übergeordnete Ziele aller drei Projektphasen sind:

  • Eine technisch sichere Durchführung der Leistungskontrollen unter Berücksichtigung möglicher Risiken.
  • Eine legal sichere Durchführung der Leistungskontrollen unter Wahrung der Beweispflicht in Bezug auf die Vollständigkeit und Unversehrtheit der studentischen Antworten.

In dieser dritten Phase werden die folgenden zwei Schwerpunkte verfolgt:

  1. Konsolidierung, Ausbau und Flexibilisierung des MEASURED-Prüfungssystems
    MEASURED hat das Potential, ein System zur Durchführung von CB-Prüfungen zu sein, welches Stabilität und Sicherheit optimal mit Erweiterbarkeit und Flexibilität kombiniert.
    Sowohl die weitere Ausrichtung der Systemarchitektur an diesen Zielen als auch ein gezielter Ausbau sind im Hinblick auf eine breite Einsetzbarkeit angesichts der aktuellen eAssessment-Realitäten von grosser Wichtigkeit. Nach der Modularisierung des Systems in der zweiten Phase ist weitere Entwicklungsarbeit nötig, damit das System nicht als weitere Insel in der CBA-Landschaft der Schweiz steht.

  2. Integration von MEASURED in die schweizerische Prüfungslandschaft
    In der Praxis kann eine durch Modularisierung verkürzte Entwicklungszeit die Entstehung von CBA-Insellösungen fördern. Es besteht die Gefahr, dass diese Insellösungen isoliert bleiben und für alle Arbeitsabläufe wie z.B. die Korrektur oder Fragenpoolverwaltung eigene Tools und Arbeitsabläufe entwickelt werden müssen. Dies ist schade, denn genau wie bei der Modularisierung des Sioux-Backends liessen sich auch hier Synergien mit bereits bestehenden Systemen nutzen.
    Damit diese Synergien genutzt werden können, sollen sogenannte "cubes" entwickelt werden, welche die Interoperabilität zwischen den aktuellen CBA-Systemen fördern und die Effizienz der bestehenden Systeme erhöhen sollen. Ein "cube" kann ein neues Tool, ein Konverter, eine Checkliste oder eine Anleitung darstellen.

Vorgehen

Bei der Integration von MEASURED in die Prüfungslandschaft sind folgende Arbeitsschritte geplant:

  • Klärung der rechtlichen Aspekte von CBA
  • Analyse der schweizerischen Prüfungslandschaft, Identifikation von Synergien und bestehenden Problemquellen
  • Entwicklung von Cubes zur Erhöhung der Interoperabilität und Effizienz von MEASURED und anderer CBA-Systeme
    • Konverter-Cube zum Datenaustausch zwischen verschiedenen CBA-Systemen (Fragenaustausch, Prüfungsanalysedaten, etc.)
    • Risikoanalyse-Cube zur Analyse der Risikoverteilung in heterogenen Prüfungsszenarien
    • Prüfungsqualitäts-Cube zur Kontrolle der Reliabilität der Prüfung
    • Laptop-Cube mit Empfehlungen und Tools zur Durchführung von CBA auf studentischen Laptops
  • Unterstützung der Projektpartner und Dritter bei der Durchführung von Pilotprüfungen
  • Sicherung der Nachhaltigkeit von MEASURED

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