UNIBE.9

E-OSCE 2V (phase 3)

Long Title: Electronic Registration of Objective Structured Clinical Examinations - Vernetzung & Verankerung
Leading
Organization:
Universität Bern
Participating
Organizations:
Fachhochschule Ostschweiz
Other
Partners:
Berner Fachhochschule
Universität Basel
Université de Lausanne
Universität Zürich
Domain: ELS
Status: finished
Start Date: 03.01.2012
End Date: 31.12.2012
Project Leader: Ph. Zimmermann
Deputy Project Leader: M. Stolze
Website: http://www.e-osce.ch/

Nach der Entwicklung dieses attraktiven, benutzerfreundlichen und nützlichen Tools für OSCE Examinatoren, wurde e-OSCE nun zur technischen Reife gebracht und musste sich im Einsatz an realen Prüfungen bewähren.

Siehe auch e-OSCE - Phase 1 und e-OSCE D2 - Phase 2

Resultate

Komponente Beschreibung
e-OSCE Website Website mit Einführungs-Video, Apps, Dokumentation etc.
OSCE-Eval iPad App für Examinatoren
OSCE-Track Applikation für OSCE-Adminsitratoren zum Beobachten des Prüfungs-Verlaufs
OSCE-Editor Applikation zum Vorbereiten der Prüfungen und Checklisten (für Mac, erhältlich auf Anfrage)
Der Einsatz von Apple iPads zur Bewertung von OSCE-Kandidaten als gewinnbringender Ersatz für gängige Papierchecklisten? Publikationen von Schmitz, F. M., & Zimmermann, P. G. im Rahmen der GMA 2011 und 2012. Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Tagungsband (S. 40)
Choose Popovers over Buttons for iPad Questionnaires Publikation von Gaunt, K., Schmitz, F. M., & Stolze, M. im Rahmen der Interact 2011. In P. Campos et al. (Eds.), INTERACT 2011, LNCS 6947 (Part II).Human Computer Interaction (pp. 533–540). New York: Springer. Erhielt den Best-Paper-Award der Interact!
Electronic Rating of Objective Structured Clinical Examinations: Mobile Digital Forms Beat Paper and Pencil Checklists in a Comparative Study. Publikation von Schmitz, F. M., Zimmermann, P. G., Gaunt, K., Stolze, M., & Guttormsen, S. im Rahmen der USAB 2011. In A. Holzinger & K.-M. Simonic (Eds.), USAB 2011, LNCS 7058. Information Quality in eHealth (pp. 501.-512). Berlin: Springer.

E-OSCE ist ein System zum elektronischen Planen und Duchführen von Objective Structured Clinical Examinations (OSCE). Es besteht aus 3 separaten Applikationen:

  1. OSCE-Editor zum Sammeln notwendiger Prüfungsdaten und zum Editieren der Checklisten,
  2. OSCE-Eval zum Evaluieren der Studierenden-Leistungen während der Prüfung und
  3. OSCE-Track, einer Applikation, welche den Prüfungs-Verlauf überwacht.

Während der Entwicklung lag das Augenmerk auf Einfachheit, Benutzbarkeit und Stabilität.
Die wesentlichen Vorzüge gegenüber Papier-Prüfungen sind Verbesserungen in der Datenqualität, effizienterer Prüfungs-Prozess und höhere Benutzerzufriedenheit sowie weniger mentale Anstrengung für die Examinatoren.

e-OSCE ist bereits an 4 von 5 Schweizer Medizin-Fakultäten im produktiven Einsatz. Auch im Ausland besteht grosses Interesse und mehrere Schulen setzen die Software bereits ein. e-OSCE ist das erste Tablet-fähige Prüfungs-System der Schweiz.
Es bestehen konkrete Pläne, e-OSCE an den Staatsexamen 2014 einzusetzen. Ausserdem wird an einem nachhaltigen Geschäftsmodell gearbeitet.


Ziele

Das breite Interesse an e-OSCE hat gezeigt, dass im Bereich der OSCE-Prüfungen ein grosses Bedürfnis nach einer elektronischen Lösung zur Erfassung der Leistungen von Kandidaten besteht und dass dieses auf Apple iPad als Client setzende System den richtigen Weg weist.
In der dritten Phase des Projektes werden hauptsächlich drei Ziele verfolgt:

  1. Integration und Vernetzung des E-OSCE Systems
  2. Einsatz in realen OSCE-Prüfungen
  3. Nachhaltige Verankerung von e-OSCE als Prüfungssystem in der Schweizer Hochschullandschaft

Vorgehen

  1. Integration und Vernetzung des E-OSCE Systems
    • Flexibilisierung des e-OSCE Systems, um in einer breiten Palette von Netzwerk-Infrastrukturen mit minimalem Installationsaufwand eine sichere Prüfungsdurchführung gewährleisten zu können. Vorgesehen ist ausserdem eine Möglichkeit anzubieten, um eine Prüfung auch ganz ohne Netzwerk durchführen zu können (offline-Modus).
    • Erweiterung und Vereinfachung (Usability-Optimierung) der Prüfungs-Adminstrations-Komponente, so dass auch von technisch weniger versiertem Personal neue Prüfungsbögen erstellt, Prüfungsabläufe spezifiziert, Prüfungsexperten, Kandidaten etc. zugeteilt werden können, die den Ablauf einer Prüfung kontrollieren können, und schliesslich die Prüfungsresultate für die Auswertung zur Verfügung stellen können.
    • Entwicklung einer Komponente für die langfristige Archivierung von e-OSCE Prüfungsresultaten
    • Weitere Verbesserung der Stabilität des Systems durch gezielte Fehlerbehandlung, Code Reviews und automatisierte Tests.
    • Benutzer-Tests im Labor und in der realen Umgebung werden diese Optimierungen begleiten und iterativ in die Entwicklung einfliessen.
  2. Einsatz in realen OSCE-Prüfungen
    • Produktiver Einsatz des e-OSCE Systems in mindestens einer realen OSCE-Prüfung.
    • Anschliessend können Prüfungen bei den Kooperationspartnern durchgeführt werden, und e-OSCE steht ab diesem Zeitpunkt allen interessierten Hochschulen zur Verfügung.
  3. Nachhaltige Verankerung von e-OSCE als Prüfungssystem in der Schweizer Hochschullandschaft
    • Vereinfachung der Installation und Bedienung des Systems
    • Dokumentation der Bedienung und des Systemaufbaus; festhalten des Prüfungsprozesses
    • Zusammenstellung von Schulungsunterlagen und Schulungsvideos; Vorbereitung von Testfällen und Test-Checklisten für die Schulung
    • Nationale und internationale Dissemination zu medizinischen Fakultäten
    • Unterstützung von weiteren Installationen in der Schweiz und im Ausland zur Belegung der Qualität und Kosteneffizienz der entwickelten Lösung
    • Etablierung des Instituts für Medizinische Lehre, Universität Bern, als Anlaufstelle für den Einsatz und die Weiterentwicklung von e-OSCE
    • Weitere Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen durch aufstellen von konkreten Problemszenarien und anschliessender Abklärung durch den Rechtsdienst

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