UNILU.1

CINDOS

Long Title: Cross INstitutional Document Output System
Leading
Organization:
Universität Luzern
Other
Partners:
Hochschule Luzern
Pädagogische Hochschule Zentralschweiz
Domain: AAA
Status: finished
Start Date: 01.11.2009
End Date: 30.06.2010
Project Leader: U. Kienholz
Deputy Project Leader: M. Antonini
Website: http://www.cindos-unilu.ch/

Wie können Studierende und Mitarbeitende der Hochschule A, wenn sie sich gerade an der Hochschule B befinden, dort noch schnell etwas ausdrucken? Für dieses bisher ungelöste Problem wurden im Rahmen von CINDOS Lösungskonzepte erarbeitet.

Resultate

Es wurden Konzepte für das hochschulübergreifende Drucken entwickelt, damit BenutzerInnen verschiedener Hochschulen (und Bibliotheken) künftig möglichst mit ihren bestehenden Studierenden-, Mitarbeitenden- bzw. Nutzer-Karten die Druck- und Kopier-Infrastruktur an einem gemeinsamen Standort benutzen können.
Diese Konzepte wurden in Form von Use Cases mit detaillierter Beschreibung der zugehörigen technischen Abläufe festgehalten und auf der CINDOS-Website publiziert.

Folgende Hürden erlauben nur die teilweise Umsetzung der Konzepte am neuen Standort in Luzern:

  1. Campus-Card-System ist nicht ISO-15693-kompatibel: Karten von anderen Hochschulen können nicht gelesen werden.
  2. User-Guthaben ist auf der Karte abgelegt: System ist weniger flexibel und erweiterbar in der Benutzung als bei einer Guthaben-Verwaltung auf einem Server.
  3. Campus-Card System ist seitens des Herstellers teilweise verschlüsselt und generell nicht sehr offen: System für Drucken und Abrechnung (Accounting) welches nicht aus dem Hause des Herstellers stammt, kann nur mit der Kooperation des Herstellers eingeführt werden.

Alle Konzepte und Ergebnisse stehen ähnlichen Projekten an anderen Schweizer Hochschulen zur Verfügung.

Ausblick

Ein Teil der erarbeiteten Konzepte soll im Verlaufe des nächsten Jahres am neuen Standort umgesetzt werden für den Aufbau der Druck- und Kopier-Infrastruktur im neuen, gemeinsamen Gebäude für 600 Mitarbeitende und 2600 Studierende.
Aufgrund der genannten Einschränkungen ist jedoch nicht alles realisierbar. Die vorläufig nicht umsetzbaren Konzepte stellen trotzdem eine wichtige Grundlage dar für künftige weitere Ausbauten an der gemeinsam genutzten Druck- und Kopierinfrastruktur der drei Organisationen in Luzern.


Ausgangslage

Die Universität Luzern, die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ) sowie die Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern (ZHB) werden im Herbst 2011 gemeinsam ein neues Gebäude für rund 500 Mitarbeitende und 2600 Studierende neben dem Hauptbahnhof Luzern beziehen. Bestandteil der hier aufzubauenden Infrastruktur sind öffentlich zugängliche Kopier- und Druckgeräte (hauptsächlich Multifunktionsgeräte).

Ziele

Alle Angehörigen der Hochschulen, sowie die Mitarbeitenden der ZHB sollen mit einer einheitlichen CampusCard ausgestattet werden. Gäste sollen eine Gäste-CampusCard beziehen können. Grundsätzlich sollen Druck- und Kopierjobs an den Geräten mit der CampusCard ausgelöst werden (beim Drucken gemäss dem "Follow-me"-Prinzip). Gäste mit AAI-Account sollen auch ohne CampusCard drucken können. Die Kosten für das Drucken und Kopieren sollen zwischen den Organisationen, für Studierende sowie für Externe grundsätzlich verrechnet werden, wodurch hochschulübergreifendes Accounting notwendig ist, welches mindestens die zwei Hochschulen am Standort sowie die ZHB umfasst. Idealerweise umfasst die Lösung auch weitere Hochschulen.

Im Rahmen dieses Projektes sollen die notwendigen Konzepte für eine gemeinsame Druck- und Kopier-Infrastruktur im gemeinsamen Gebäude erarbeitet werden. Nach Möglichkeit sollen auch die an der Universität Bern im Rahmen des Projektes "AAA Printing" erstellten Konzepte und Software-Lösungen integriert werden, sowie allfällige Ergebnisse aus dem Projekt "AMAAIS" möglichst wieder verwendet werden.

Nutzen

Die Konzepte aus diesem Projekt werden beim Aufbau einer Pilot-Infrastruktur (CINDOS - Phase 2) und insbesondere auch für die Produktiv-Infrastruktur am neuen Standort direkt verwendet und kommen somit den Studierenden, Mitarbeitenden sowie Gästen verschiedener Herkunft unmittelbar zu Gute. Die Konzepte sowie die Ergebnisse werden dokumentiert und der weiteren Hochschul-Community zur Verfügung gestellt und können indirekt so auch noch einer wesentlich grösseren Benutzergruppe zugute kommen.

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