UNISG.4

QualiAss (Phase 3)

Long Title: Prozess- & Qualitätsunterstützung für Prüfungen und Assessments, Phase 3: Umsetzung & Einführung
Leading
Organization:
Universität St. Gallen
Other
Partners:
Fachhochschule Nordwestschweiz
Domain: ELS
Status: finished
Start Date: 04.01.2011
End Date: 30.09.2011
Project Leader: C. Meier
Deputy Project Leader: T. Jenert

Nach der Klärung von Machbarkeit und Benutzer-Tests mit dem vorgängig entworfenen Demonstrator sollte in der dritten Phase eine stabile Applikation umgesetzt werden, welche Dozierenden das Erstellen von validen, fehlerfreien und den formalen Anforderungen genügenden Prüfungen erleichtert.

Siehe auch Phase 1 und Phase 2.

Resultate

Die Umsetzungs-Phase musste abgebrochen werden. Andere Hochschulen sind eingeladen, Projektidee und die erarbeitete Spezifikation für eine Umsetzung aufzugreifen.
Verschiedene Dokumente (siehe Phase 2) wurden überarbeitet und ergänzt (fachliche Spezifikation, Datenmodell, Beschreibung des Vorgehens bei der Versionierung von Prüfungen und Prüfungsaufgaben).
Es wurden Entwürfe für die Benutzeroberfläche (u.a. Struktursicht auf die Prüfung und Aufgabenpool) gemacht und ein Framework für die Umsetzung aufgesetzt.
Das Projekt wurde an der GMW 2011 präsentiert: "QualiAss - ein Werkzeug zur Prozess- und Qualitätsunterstützung für schriftliche Prüfungen an Hochschulen: Nutzungsszenarien - Spezifikation - Einführung" in Medien in der Wissenschaft; Band 60, Wissensgemeinschaften: Digitale Medien - Öffnung und Offenheit in Forschung und Lehre, S. 136-145, Thomas Köhler, Jörg Neumann (Hrsg.), Waxmann Verlag, 2011.


Ziele

Nach der Klärung des state-of-the-art im Hinblick auf Unterstützungssysteme für schriftliche Prüfungen und der prinzipiellen Machbarkeit (Phase 1) und nach der Prüfung, ob mit dem Vorhaben aus Sicht der Dozierenden ein signifikanter Mehrwert realisiert werden kann (Phase 2, Tests auf der Grundlage eines Demonstrators), soll jetzt in Phase 3 eine praxistaugliche, stabile Applikation entwickelt und eingeführt werden, mit der die Ziele bezüglich Prüfungsqualität, Validität und Fehlerfreiheit erreicht werden können.

Vorgehen

Um die Projekt-Ziele zu erreichen, sind in Phase 3 des Vorhabens folgende Aktivitäten vorgesehen:

  • Vollständige Neuprogrammierung der Applikation auf der Grundlage der Erfahrungen mit dem in Phase 2 erstellten Demonstrator, der dokumentierten Rückmeldungen aus den Test-Workshops und ergänzender Dokumentationen / Spezifikationen.
  • Erstellung / Anpassung eines Text-Editors als Teil dieser Applikation, um komplexe Aufgabenbeschreibungen, Musterlösungen und Korrekturhinweise zu ermöglichen.
  • überarbeitung und Ergänzung der didaktikorientierten Hilfe.
  • Iteratives Testen und Weiterentwickeln der Applikation.
  • Vorbereitung der Einführung der Applikation in den Hochschulbetrieb an der Universität St. Gallen (Kommunikationskonzept, Kommunikationsmaterialien, Schulungskonzept, Schulungsmaterialien).
  • Einrichtung einer Website für den Download der Applikation (inkl. Dokumentation/Schulungsmaterialien).
  • Präsentation der Applikation auf einschlägigen Veranstaltungen (z.B. eduhub-days, GMW-Tagung in Dresden im September 2011, etc.).
  • Vorbereitung der Abläufe für das Aufnehmen/Verarbeiten von Feedback und Bug-Meldungen in der Regelnutzung durch die Dozierenden.
  • Massnahmen zur Dissemination der Applikation und der Erfahrungen damit.

Die entstehende Applikation ist als lokal an einem Einzelarbeitsplatz (PC) laufende Anwendung konzipiert. Sie ist auf die Anforderungen der Universität St. Gallen ausgerichtet (Fokus auf papierbasierte schriftliche Prüfungen, Ausrichtung der didaktischen Hilfe am HSG-Standard "Fair prüfen" von Metzger & Nüesch) und soll von den hiesigen Hochschullehrenden (vor allem jüngere Lehrende und Nachwuchsdozierende) bzw. von deren Assistierenden genutzt werden.
Die entstehende Applikation wird auch für Lehrende an anderen Schweizer Hochschulen interessant sein, was nicht zuletzt die Tests mit dem Demonstrator an der Fachhochschule Nordwestschweiz und an der ETH Zürich gezeigt haben.
Die Applikation wird im Rahmen der GPL der SIK entwickelt und für andere Schweizer Hochschulen verfügbar gemacht.

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