UNISG.5

Mobile Uni-App (Phase 1.5)

Long Title: Entwicklung von Mobile-Apps für Lernende und Lehrende an Universitäten (Phase 1.5)
Leading
Organization:
Universität St. Gallen
Domain: ELS
Status: finished
Start Date: 01.11.2011
End Date: 31.12.2011
Project Leader: A. Back
Deputy Project Leader: T. Sammer
Website: http://ccmb.iwi.unisg.ch/projects/project-mobile-uni-app/

Ziel dieser zweiten Phase ist es, den Anspruchsgruppen an der Universität St. Gallen bereits 2011 die Mobile Uni-App bereitzustellen.

Siehe auch Phase 1 und Phase 2.

Resultate

Alle Informationen sowie Deliverables des Projekts sind online verfügbar:

Komponente Beschreibung
App Mobile Uni-App
Info-Seite Informationen zur App
Dokumentation Dokumentation Mobile Uni-App Phase 1.5
Source Code Sourcecode der Applikation (.zip)

Mit der Phase 1.5 konnte die Uni-App in den Produktivbetrieb der Universität St.Gallen aufgenommen werden. Die Universität verfügt nun über eine Plattform, die es ermöglicht zentral Informationsdienste für mobile Geräte anzubieten. Den Studierenden und Mitarbeitenden wird dadurch ein neuer Service angeboten, wie er davor nicht an der Universität existiert hat. Die Universität St.Gallen ist unter den ersten Schweizer Universitäten, die offiziell eine mobile Lösung anbietet und besitzt nun eine Plattform, die es erlaubt ohne grossen Aufwand weitere Angebote für mobile Endgeräte bereitzustellen. Im Gegensatz zu anderen Lösungen, die als native App umgesetzt wurden, kommt hier eine zukunftssichere und anbieterunabhängige Lösung zum Einsatz. Durch den Umzug der App auf einen universitätsinternen Server steht die App nun jedem Besucher des Campus über das Universitäts-Wifi, auch ohne Anmeldung, zur Verfügung. Neben dem bereits existierenden Funktionen (Aktuelle Kurse, öffentliche Kurse, Campus-Map, Mensa-Menü, Personenverzeichnis, E-Mail Zugang, Reiseplanung und Abfahrtszeiten von Bussen, Notfallinfos und News) konnten auch weitere Dienste eingebunden (offizielles SBB-Widget, Uni SG Doodle, Telefonnummern von Taxiunternehmen) und bestehende verbessert werden (Anruffunktion bei Telefonnummern).

Mit Phase 1.5 konnte erstmals das in den USA entwickelte Kurogo-Framework für mobile Uni-Apps auch in der Schweiz eingesetzt werden. Das Framework ist Open-Source und kann von jeder Universität verwendet werden. Andere Schweizer Universitäten haben die Möglichkeit, über die an der Universität St.Gallen erarbeiteten Erfahrungen, schnell und kostengünstig selbst eine mobile Uni-App auf Basis des Kurogo-Frameworks zu implementieren.

In einer weiteren Phase sollen zusätzliche Funktionen wie eine Moodle-Anbindung, Bibliotheks-Katalog-Zugang, persönlicher Kalender und AAI-Authentifizierung hinzukommen.


Ziele

In dieser zweiten Phase soll die Mobile Uni-App, welche als Prototyp in Phase 1 entwickelt und getestet wurde, in ihrem jetzigen Funktionsumfang (News, Infoscreen, Personenverzeichnis, Campus-Plan, öffentlicher Verkehr, Mensa Menüplan, Notfall, Externe Ressourcen) den Studierenden, Angestellten und Besuchern der Universität St.Gallen vollumfänglich und performant zur Verfügung gestellt werden.
Die Lösung, welche so gut wie alle modernen Smartphones und Tablets unterstützt, ist auch auf andere Bildungsinstitute übertragbar.

Vorgehen

Um dieses Ziel zu erreichen sind folgende Arbeitspakete geplant:

  1. Framework Upgrade: Upgrade der bestehenden Lösung (basierend auf Kurogo 0.9) auf die aktuelle Version 1.2 von Kurogo sowie Finalisierung und Behebung von bekannten Fehlern.
  2. Webanalytics integrieren: Für die laufenden Auswertung und Optimierung der Lösung ist das Aufzeichnen von Nutzungsstatistiken und Zugriffszahlen wichtig. Eine entsprechende Lösung (die auch den Datenschutzkriterien der Universität gerecht wird) wird eingerichtet und aktiviert.
  3. Aufsetzen des Servers und Netzwerkkonfiguration: Anschaffung, Einrichtung und Konfiguration der passenden Server Hard- und Software.
  4. Finalisierung, Qualitätsprüfung: Aufsetzen der bestehenden Lösung auf dem Uni-Server inkl. Qualitätsprüfung (Funktionstests) für das Go-Live.
  5. Kommunikation des neuen Angebots: Kurzanleitung und Pressetext. Kommunikation an interne Stellen und Studentenschaften.

Das Portieren der bestehenden Lösung auf einen Universitätsinternen Server, was u.a. auch aus rechtlichen Gründen notwendig ist, kann als Grundlage für weitere Entwicklungen bzw. Mobile-Apps, erweiterte Funktionen und das Go-Live gesehen werden.
Es ist im Anschluss eine dritte Phase geplant, um die Entwicklung und das Deployment an weiteren Schweizer Hochschulen voranzutreiben.

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